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Kurze Information zu den Brillenpinguinen

PinguinDie Brillenpinguine sind ein guter Beweis dafür, dass Pinguine nicht nur in kalten Regionen leben, wie viele Leute denken. Sie leben nämlich an den Küsten Südafrikas und Namibias, wo ein warmes Klima herrscht.
Brillenpinguine werden etwa 60-70 Zentimeter groß und ca. 3 Kilogramm schwer. Sie haben einen weißen Bauch, einen schwarzen Rücken und das typische Merkmal der Gattung der Streifenpinguine: Das schwarze Halsband. Außerdem befinden sich schwarze Flecken auf ihrem Bauch, die bei jedem Individuum anders angeordnet sind. So lassen sich die einzelnen Tiere voneinander unterscheiden. Leicht zu verwechseln ist der Brillenpinguin mit dem Humboldtpinguin, der auch verbreitet in Zoos zu sehen ist. Der Unterschied zwischen diesen beiden Arten ist, dass der Humboldtpinguin einen deutlichen rosa Fleck am Schnabel hat, während der Brillenpinguin an der Schnabelspitze nur schwach rosa bis weiß gefärbt ist.
Eine Besonderheit der Brillenpinguine ist, dass sie nicht wie die anderen Arten einen festen Brutzyklus haben, sondern über das ganze Jahr verteilt und sogar mehrmals im Jahr brüten können. Sie legen 2 Eier, aber meistens überlebt nur eines der Küken.
Leider ist der Brillenpinguin bedroht. Aufgrund der Überfischung der Meere findet er nur noch schwer seine Beute. Eine andere Gefahr sind Tankerunglücke, die recht häufig an den Küsten Afrikas vorkommen können. Dabei werden die Pinguine mit dem ausgelaufenen Öl verklebt und vergiftet. Auch der Mensch stellt eine Bedrohung dar: Durch den Guanoabbau finden immer weniger Brillenpinguine Platz für Bruthöhlen, denn sie nisten bevorzugt in diesem getrockneten Vogelkot, der reichlich an den Küsten vorhanden ist. Einige nisten sogar in den Gärten der Menschen, wo sie oder ihre Eier und Küken leicht den Haustieren zum Opfer fallen können.

Brillenpinguine im Zoo Hannover

An Bord der "Yukon Queen" leben zurzeit 34 Brillenpinguine, davon sind es 18 Weibchen und 16 Männchen. Im großen Becken können sie sich schön austoben, was man auch als Besucher in der Unterwasserwelt beobachten kann.