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Feinde

Im Wasser

Seeleoparden sind die gefährlichsten Feinde der Pinguine. Sie warten in Küstennähe unter Wasser und schnappen sofort zu, wenn ein Pinguin an ihnen vorbeikommt. Auch Wale fressen manchmal Pinguine, wenn beim Öffnen ihres riesigen Mauls zufällig ein Pinguin darin landet.

An Land

Raubmöwen (auch Skuas genannt) halten in der Brutsaison nach Eiern bestimmter Pinguinarten Ausschau. Wenn sich ein Pinguin zu weit von seinem Nest entfernt oder gerade unachtsam ist, schnappen sie sofort zu.
Auch die frisch geschlüpften Küken sind nur dann sicher vor Skuas, wenn sie von ihren Eltern oder anderen erwachsenen Tieren beschützt werden. Aber durch ihre geschickten Jagdtechniken schaffen es die Skuas hin und wieder, Küken aus dem Kindergarten abzudrängen, die dann als leichte Beute dienen.

Riesensturmvögel stürzen sich aus der Luft auf kranke und schwache Küken, aber auch auf tote erwachsene Tiere. Darüber hinaus können sie auch im Wasser gefährlich werden: Auftauchende Pinguine oder die noch unerfahrenen Jungtiere sind selbst im Wasser vor anderen Vögeln nicht sicher.

Der Mensch war früher ebenfalls ein Feind der Pinguine. David Salomon schreibt in seinem Buch "Penguin-Pedia", dass die Seefahrer auf ihren Reisen Pinguine und ihre Eier als Nahrung nutzten. Außerdem sei das Fett eine alternative Kraftstoffquelle für kleinere Schiffe gewesen. Da das Pinguin-Öl aber nicht gut genug geeignet war, tötete man stattdessen Meeressäuger. Später sei ein Gesetz erlassen worden, das das Töten von Pinguinen und Seehunden untersagte.
An Orten wie in Simonstown in Südafrika, wo sich die Lebensräume von Pinguin und Mensch überschneiden, stellen die Haustiere des Menschen ebenfalls eine Gefahr dar. Katzen und Hunde plündern nämlich des öfteren die Nester oder zerstören diese.

Quellen:

Was ist Was Band 107 "Pinguine" von Boris Culik
Penguin Pedia von David Salomon (englisch)