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Die Galápagos-Inseln

Die Galápagos-Inseln liegen am Äquator und bilden den nördlichsten Lebensraum der Pinguine. Einige der dort heimischen Galapagospinguine überschreiten sogar den Äquator und leben somit auf der Nordhalbkugel. Diese Art bildet jedoch eine Ausnahme, alle anderen Pinguinarten sind auf der Südhalbkugel verbreitet.
Die Galápagos-Inseln gehören zu Ecuador, das östlich von ihnen auf dem südamerikanischen Festland liegt. Der größte Teil der Populationen des Galapagospinguins ist auf den Inseln Fernandina und Isabela verbreitet.

Auf den Galápagos-Inseln herrscht tropisches Klima. Aufgrund des Tageszeitenklimas (die Differenz der Tag- und Nachttemperatur ist größer als die Temperaturdifferenz zwischen den einzelnen Monaten) bleiben die Temperaturen im ganzen Jahr nahezu konstant. Im Sommer betragen sie ungefähr 30°C und im Winter ist es mit durchschnittlich 28°C ebenfalls sehr warm. Das Jahr ist in eine Trockenzeit und eine Regenzeit einzuteilen. Während der winterlichen Trockenzeit (Garua) wehen ständig kalte Winde, regelmäßige Nieselregen befeuchten die Inseln und es ist sehr nebelig. In der sommerlichen Regenzeit dominieren unregelmäßige, heftige Regenfälle, aber es ist sehr warm und die Sonne scheint auch zwischendurch. Die Wärme macht den Galápagospinguinen gar nichts aus. Sie geben an Land über ihre Füße und Flügel viel Wärme ab. Diese Körperteile werden dann sehr stark durchblutet, was durch eine rosa Färbung an der Flügelunterseite von außen sichtbar wird.

Der Boden auf den Inseln Fernandina und Isabela ist größtenteils von Lava- und Vulkangestein bedeckt. Damit die Eier nicht der hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, nisten die Galápagospinguine in Spalten und Höhlen zwischen den Gesteinsbrocken.

Entlang den Galápagos-Inseln fließt der kalte und nährstoffreiche Humboldtstrom. Dieser bietet viel Nahrung für die Pinguine und anderen Meereslebewesen. In normalen Jahren ist der Tisch also reich gedeckt.
Alle drei bis sieben Jahre kommt es allerdings zu einem Wetterphänomen, das El Nino genannt wird. In dieser Zeit haben es die Pinguine und andere Lebewesen in den El Nino-Gebieten schwer. Sie finden aufgrund der Abwanderung der Fische weniger zu fressen und der größte Teil der Populationen muss verhungern.
Weitere Erklärungen zu den Auswirkungen des El Ninos findet ihr auf der Seite "Bedrohungen - El Nino".

Ein erfreulicher Aspekt dagegen ist, dass noch alle einheimischen Vogelarten auf den Galápagos-Inseln erhalten geblieben sind. Auf anderen Inseln sind viele Vogelarten nämlich nach der Ankunft des Menschen ausgelöscht worden. Die Galápagos-Inseln hingegen wurden von den Menschen erst sehr viel später besiedelt. Einige Inseln sind bis heute sogar unbewohnt.

Die Galápagospinguine werden von der IUCN als "stark gefährdet" eingestuft, da ihre Populationen und ihr Lebensraum sehr klein sind und die El Ninos eine große Gefahr darstellen.

Quellen:
http://www.galapagos.org/about_galapagos/sea-birds/
http://en.wikipedia.org/wiki/Gal%C3%A1pagos_Islands
Klimadaten: http://www.iten-online.ch/klima/amerika/ecuador/galapagos.htm

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