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Allgemeines


Auf dieser Seite findet ihr allgemeine Informationen rund um den Pinguin. Im Steckbrief werden einige Fakten aufgezählt. Außerdem werden häufig gestellte Fragen beantwortet.

Wenn du noch mehr über Pinguine erfahren möchtest, dann findest du eine Bücherempfehlung am Ende dieser Seite.





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Steckbrief

Pinguine

Aussehen und Körperaufbau: Schwarzes Frack, weißer Bauch, Schnabel, kurze Füße, Flossen, Gefieder, pummelig, drollig (siehe dazu auch Körper). Selten wurden Abweichungen im Aussehen beobachtet.

Alter: 10-20 Jahre (hängt von der Art ab)

Größe: 30cm (Zwergpinguin) bis über 1m (Kaiserpinguin)

Arten: Es gibt 18 Arten.

Verbreitung: Pinguine leben ausschließlich auf der Südhalbkugel, sie haben sich von der Antarktis bis zu den Galápagosinseln verbreitet (siehe auch "Lebensräume").

Fähigkeiten: Pinguine wirken an Land recht unbeholfen, im Wasser zeigen sie dagegen ihr Können: Mit ihrem stromlinienförmigen Körper und den kräftigen Flossen können sie schneller schwimmen als wir Menschen! Der Kaiserpinguin kann bis zu 500 Meter tief tauchen. Diese Pinguinart trotzt in der Antarktis auch den kältesten Temperaturen, die die Erde zu bieten hat. Andere Arten hingegen müssen in wärmeren Regionen beispielsweise trockenes Wüstenklima aushalten.

Berühmtheit: Pinguine sind in vielen Filmen, Fernsehsendungen und Büchern die Hauptdarsteller. Das liegt daran, dass Pinguine sehr beliebt sind. Fast jeder Mensch kennt diese Tiere. Wenn das Wort "Pinguin" fällt, können sich viele ein Grinsen kaum verkneifen. Das liegt daran, dass Pinguine sehr lustige und tollpatschige Tiere sind. An Land stolpern sie nämlich hin und wieder einmal, weil sie zu kurze Füße haben. Das lustige Watscheln in ihrem schicken Frack macht Pinguine ebenfalls zum Hingucker.


Häufig gestellte Fragen

Warum können Pinguine nicht fliegen?

Nicht zu unrecht ist "Warum können Pinguine nicht fliegen?" die wohl am meisten gestellte Frage. Jeder sieht nämlich, dass Pinguine Flügel haben und trotzdem nur unbeholfen am Boden herumwatscheln. Wieso fliegen die dann nicht einfach weg?!
Das ist deshalb so, da die Flügel zu klein sind. Außerdem müssten Pinguine eine sehr hohe Startgeschwindigkeit aufbringen, um überhaupt abheben zu können, wie Boris Culik in seinem Buch "Pinguine" (Was ist Was Band 107, S. 12f.) beschreibt. Diese könnten sie aber nicht erzielen, weil ihre Füße dafür viel zu kurz seien. Des Weiteren sei ihr zu hohes Gewicht im Vergleich zu ihrer Körpergröße dafür verantwortlich, dass Pinguine flugunfähig sind.


Wie unterscheidet man Männchen und Weibchen?

Männliche und weibliche Pinguine sehen sich äußerlich sehr ähnlich. Oft kann eine Geschlechtsbestimmung sogar über das Betrachten der Geschlechtsorgane nicht richtig durchgeführt werden. Wenn man sehr sicher gehen will, macht man heutzutage einen Gentest.
In einer natürlichen Situation kann Männchen und Weibchen jedoch unterscheiden: Bei der Paarung. Hier ist das Männchen immer oben.


Sind Pinguine Säugetiere, Vögel oder Fische?

Pinguine sind Vögel. Auch wenn sie nicht fliegen können oder sich im Wasser wendig wie Fische bewegen, haben Pinguine doch deutliche Merkmale, die sie mit Vertretern der Klasse der Vögel gemeinsam haben. Dazu gehören zum Beispiel Federn, flügel-artige Vordergliedmaßen oder der Schnabel.


Haben Pinguine Federn oder Fell?

Pinguine haben ein Gefieder wie alle anderen Vögel auch.


Wie halten es die antarktischen Pinguine in der furchtbaren Kälte aus?

Die eingeschlossene wärmeisolierende Luftschicht in den Federn (siehe Gefieder), die beim "Aufplustern" dicker wird, hält die Pinguine an Land warm.
Im Wasser schützt die dicke Fettschicht unter den Federn vor Unterkühlung, indem sie nur noch schwach durchblutet wird und so eine wirksame Wärmedämmerung bildet.
Die Kaiserpinguine sind die Tiere, die am nächsten am Südpol leben. Dort müssen sie im antarktischen Winter, während sie ihre Eier brüten, in der eisigsten Kälte ausharren. Um sich warm zu halten, kuscheln sie sich mit vielen anderen Kaiserpinguinen in Kolonien eng aneinander. Immerhin müssen sie Temperaturen von über -40° Celsius und antarktischen Schneestürmen standhalten. Die Kaiserpinguine befinden sich in den riesigen Warmhalte-Kolonien immer in einer langsamen Bewegung und die in der Mitte stehenden Pinguine lösen die Außenstehenden ab, sodass diese sich weiter in der Mitte wieder aufwärmen können.
Quelle: Was ist Was Band 107 "Pinguine" von Boris Culik, S. 16ff.

Übrigens: Die Kaiserpinguine, die im antarktischen Winter die Eier ausbrüten, sind die Männchen! Die Weibchen sind dann in Richtung Meer unterwegs, um für die noch schlüpfenden Küken und sich selbst Nahrung aufzunehmen. In dieser Zeit (mehr als 60 Tage) müssen die Männchen in der Kälte ihre Eier ausbrüten, die auf ihren Füßen stehen und in der Bauchfalte gewärmt werden, ohne irgendeine Form von Nahrung zu sich zu nehmen!


Wie verständigen sich Pinguine untereinander?

Pinguine haben keine Wörter, um miteinander zu reden, aus ihren Schnäbeln kommen nur piepsende und trompetenähnliche Laute.
Jeder Pinguin und jedes Küken hat -wie bei uns Menschen- eine individuelle Stimme. Ein Pinguin braucht sich also nur die Stimme seines Partners und seines Kükens zu merken und schon erkennen sie sich.
Ihre Körperhaltung und die Länge ihres Rufes sind bei Pinguinen bei der Partnersuche sehr entscheidend. Die Rufe von Männchen und Weibchen sind verschieden.


Ist es den Pinguinen in wärmeren Gebieten nicht zu heiß?

Die Füße und Flossen werden dort im Wasser nur schwach durchblutet, um Wärme zu sparen. Die Wassertemperatur ist nämlich beispielsweise bei den Galápagosinseln und der Westküste Südamerikas relativ niedrig (ca. 15°C), da der Humboldtstrom dort entlangfließt. An Land hingegen ist es ziemlich warm und über die Füße und Flossen wird sehr viel Wärme abgegeben.
Quelle: Was ist Was Band 107 "Pinguine" von Boris Culik, S. 19


Bücherempfehlung zum Thema Pinguine

Das Buch "Was ist Was, Band 107: Pinguine" von Boris Culik ist sehr empfehlenswert für den Einstieg in die Pinguin-Welt, besonders für Kinder. Die Texte sind leicht verständlich geschrieben. Der Inhalt wird durch zahlreiche Bilder unterstützt. Für fortgeschrittene Pinguinprofis eignet sich auch das Nachfolgermodell "Pinguine - Alles über die sympathischen Vögel aus dem Eis", das ebenfalls von Boris Culik verfasst wurde.