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Wärmetauscher

Wärmetauscher

Auch hier kommt wie bei den Salzdrüsen wieder das Gegenstromprinzip ins Spiel. In den Füßen der Pinguine laufen die Arterien (Blutgefäße vom Herzen weg) und die Venen (Blutgefäße zum Herzen zurück) sehr eng beieinander. Durch die Arterien gelangt sauerstoffreiches, warmes Blut in den Fuß. Auf dem Weg nach unten wird diese Wärme schon an nahe danebenliegende Venen abgegeben. Dadurch kommt kälteres Blut unten im Fuß an als in den restlichen Körper. Dieser Effekt wird noch dadurch bestärkt, dass das abgekühlte Venen-Blut im Fuß das Arterien-Blut weiter kühlt. Insgesamt haben Pinguine also immer kalte Füße und deshalb kleben sie auch nicht am Eis fest. Wären die Füße warm, würden sie das herumliegende Eis schmelzen und aufgrund der kalten Umgebungstemperatur würde das Wasser sofort wieder gefrieren. Der arme Pinguin würde dann festfrieren. Durch diesen raffinierten Vorgang des Wärmetauschers passiert das aber zum Glück nicht!


Quelle:

Tierphysiologie - Roger Eckert, 4. Auflage

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