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Böden

Pinguine kommen an Land, um sich fortzupflanzen. Deshalb mussten sie sich an bestimmte Bodenbeschaffenheiten anpassen, damit sie ihre Nester bauen und ihre Eier schützen können.

  • In der Antarktis sind die Böden größtenteils vereist. Ein Nestbau ist für die Kaiserpinguine nicht möglich, da sie keine Steine oder andere geeignete Utensilien finden. Damit ihre Eier nicht auf dem kalten Boden erfrieren, tragen sie sie auf ihren Füßen unter ihrer wärmenden Bauchfalte. Auch Königspinguine verfolgen dieses Prinzip.
  • Andere Arten, die an felsigen Küsten ihr Brutgeschäft erledigen, verwenden Steine für ihr Nest. Da der Boden an diesem Standort sehr uneben ist, dient das Nest dazu, das Ei zu schützen und ein Wegrollen zu verhindern.
  • Es gibt auch Pinguinarten, die in Felsspalten und Höhlen nisten. So ist das Ei vor hoher Sonneneinstrahlung geschützt und auch Feinde haben es schwerer, die leckeren Eier zu stibitzen.
  • An Orten, wo der Boden von Guano (getrockneter Vogelkot) bedeckt ist, graben Pinguine Gruben und Höhlen dort hinein. Guano ist als Nistmaterial gut geeignet, da es ziemlich weich ist.

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